DAS INDUSTRIE- UND FILMMUSEUM WOLFEN

steht für die traditionsreiche Geschichte der einst zweitgrößten Rohfilmfabrik der Welt. Das Museum (gegründet im Dezember 1993) ist weltweit die einzige Einrichtung, welche am Originalstandort mit Originalmaschinen die Produktion von Rohfilm (Foto- und Kinefilm, Schwarz/Weiss und Farbe) dokumentiert.

Dem Besucher des Industrie- und Filmmuseums Wolfen erwartet ein interessanter Einblick in die Produktionsbedingungen eines der wenigen noch erhaltenen Gebäude aus der Gründungszeit der Filmfabrik Wolfen. Die Begießerei I vermittelt mit ihren weiß gefliesten Räumen zum Aufschmelzen der Emulsion, den gewaltigen Begießmaschinen aus den 30er und 50er Jahren sowie den großen dunklen Gängen zum Transportieren der mit Emulsion begossenen Unterlage einen eigenwilligen Hauch von Industrieromantik.

In dem heutigen Museumsgebäude wurde Fotografie- und Filmgeschichte geschrieben: Die Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation (AGFA), seit 1873 unter dieser Bezeichnung in Berlin künstliche Farben und ab 1887 Fotochemikalien produzierend, errichtete im Jahre 1909 den noch heute teilweise erhaltenen Gebäudekomplex. Ursprünglich als reine Kinofilmproduktionsstätte geplant, erweiterte sich die Produktionspalette auf Foto-, Röntgen-, Flieger- bis hin zu Schmalfilm. An der zu besichtigenden Begießmaschine gossen die Filmwerker 1936 den ersten universell einsetzbaren Mehrschichtenfarbfilm der Welt. Im Jahre 1941 gelangte der erste Farbfilm aus Wolfener Material in Deutschlands Kinos zur Aufführung - der Streifen "Frauen sind doch bessere Diplomaten" mit Marika Rökk und Willy Fritsch in den Hauptrollen. Weitere, auf AGFA-Rohfilmmaterial gedrehte Filme, wie z.B. "Münchhausen" mit Hans Albers, folgten. Seit 1964 wurden die fotografischen Aufnahmematerialien unter den Namen ORWO (ORiginal WOlfen) vertrieben.

Eine lebendige Vermittlung des Prozesses der Filmherstellung haben sich ehemalige Mitarbeiter der Filmfabrik zum Leitgedanken gemacht. Sie erzählen nicht nur interessante Aspekte über die einst schwere Arbeit in den Dunkelräumen sowie über die Geschichte von AGFA und ORWO. In den Führungen fließt auch die eine oder andere unterhaltsame Anekdote aus den Produktionszeiten ein.


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